Thailand ist eines der beliebtesten Reiseziele von Westeuropäern. Momentan erwartet die Tourismusbranche noch einmal um 50 % steigende Besucherzahlen bis zum Jahr 2020 [1]. Bei den paradiesischen Stränden von Ko Samui oder Ko Phi Phi ist das kein Wunder. Das höchste der Gefühle: von Palmen, schroffen Felsen und weißem Sand umgeben, genüsslich ein paar Züge von der geliebten E-Zigarette nehmen. Doch hier ist Vorsicht geboten. Dampfern wird es in der asiatischen Erbmonarchie mehr als schwer gemacht.

 

 Bitte beachtet das dieser Artikel keine rechtliche Beratung darstellt!

Bereits seit 2010 ist der Import von E-Zigaretten und Liquids nach Thailand verboten. 2014 wurden die Gesetze noch einmal verschärft. Seitdem scheint die Situation immer schlechter zu werden. So kam es die letzten Jahre bereits zu mehreren Verhaftungen, die sogar in Gefängnisaufenthalten für Verkäufer von E-Zigaretten resultieren.

 

Inhaftierungen für Verkäufer von E-Zigaretten keine Seltenheit

Allein im Sommer 2018 kam es zu mehreren bekannt gewordenen Verhaftungen im Zusammenhang mit E-Zigaretten. Weil sie E-Liquids verkauft hatte, wurde eine

67 Jahre alte Frau von einer thailändischen Anti-Drogen-Einheit verhaftet und erwartet nun eine lange Gefängnisstrafe. In einem anderen Fall muss sich eine 37-jährige Frau für den Besitz von 50 E-Zigaretten und 200 Liquid-Einheiten vor Gericht verantworten. Im schlimmsten Fall droht ihr ein 10-jähriger Aufenthalt hinter schwedischen Gardinen [2].

 

Besitz & Gebrauch (indirekt) ebenfalls strafbar

Wer jetzt denkt, dass nur der Import und Verkauf von E-Zigaretten verboten ist, befindet sich auf dem Holzweg. Zum einen könnte einem beim bloßen Besitz vorgeworfen werden, mit einem kleinen Vorrat an Liquids Handel treiben zu wollen. Zum anderen kann es sein, dass man beim Konsum der illegalen Einfuhr von E-Zigaretten oder Liquids bezichtigt wird. Der Besitz ist also indirekt ebenfalls strafbar. In diesem Zusammenhang ging ein Fall durch die weltweite Presse, der sich im Juli 2017 ereignet hat.

Dabei wurde ein Schweizer auf offener Straße von der thailändischen Polizei verhaftet, weil er an seiner E-Zigarette zog. Der Vorwurf lautete anschließend “unerlaubte Einfuhr von E-Zigaretten”. Während zu Beginn noch fünf Jahre Haft drohten, ist der junge Schweizer mittlerweile wieder auf freiem Fuß und zurück in der Heimat [3].

Inhaftierungen für Verkäufer von E-Zigaretten keine Seltenheit

Allein im Sommer 2018 kam es zu mehreren bekannt gewordenen Verhaftungen im Zusammenhang mit E-Zigaretten. Weil sie E-Liquids verkauft hatte, wurde eine

67 Jahre alte Frau von einer thailändischen Anti-Drogen-Einheit verhaftet und erwartet nun eine lange Gefängnisstrafe. In einem anderen Fall muss sich eine 37-jährige Frau für den Besitz von 50 E-Zigaretten und 200 Liquid-Einheiten vor Gericht verantworten. Im schlimmsten Fall droht ihr ein 10-jähriger Aufenthalt hinter schwedischen Gardinen [2].

 

Regular Tobacco E-Liquid (ohne Nikotin) 

Vorteilspack Menthol E-Liquid (ohne Nikotin)

Schwarze Pflaume (ohne Nikotin)

Besitz & Gebrauch (indirekt) ebenfalls strafbar

Wer jetzt denkt, dass nur der Import und Verkauf von E-Zigaretten verboten ist, befindet sich auf dem Holzweg. Zum einen könnte einem beim bloßen Besitz vorgeworfen werden, mit einem kleinen Vorrat an Liquids Handel treiben zu wollen. Zum anderen kann es sein, dass man beim Konsum der illegalen Einfuhr von E-Zigaretten oder Liquids bezichtigt wird. Der Besitz ist also indirekt ebenfalls strafbar. In diesem Zusammenhang ging ein Fall durch die weltweite Presse, der sich im Juli 2017 ereignet hat.

Dabei wurde ein Schweizer auf offener Straße von der thailändischen Polizei verhaftet, weil er an seiner E-Zigarette zog. Der Vorwurf lautete anschließend “unerlaubte Einfuhr von E-Zigaretten”. Während zu Beginn noch fünf Jahre Haft drohten, ist der junge Schweizer mittlerweile wieder auf freiem Fuß und zurück in der Heimat [3].

Gesundheitliche Bedenken als Erklärung für Dampfverbot

Offiziell gelten Gesundheitsgefahren als Grund für die strikten Verbote von E-Zigaretten in Thailand. Man könne nicht abschätzen, heißt es, welche Risiken der Konsum solcher Produkte birgt. Auch der Nikotingehalt in Liquids sei teilweise höher als in normalen Tabakzigaretten. Zudem würden junge Leute durch den Konsum von E-Zigaretten zum Rauchen von Tabakprodukten animiert, die in Thailand allerdings nicht verboten sind. Lediglich an vielen von Thailands Stränden gibt es seit November 2017 ein Rauchverbot [4].

 

E-Zigaretten an Touristen-Hotspots teilweise geduldet

Weil Thailand finanziell enorm vom Tourismus profitiert, schauen die Ordnungshüter an den Hotspots gerne mal weg. Straßenstände in Phuket, Pattaya und anderen Touristenhochburgen richten sich vor allem an Reisende und bieten illegal E-Zigaretten, Liquids und weiteres Zubehör an. Allerdings sind die Preise mehr als unanständig und die Produkte von zweifelhafter Qualität. Ob man als Dampfer deshalb seine E-Zigarette bei einem geplanten Thailand Urlaub zu Hause lässt, oder erst gar nicht mit zum Flughafen bringt muss dann aber jeder für sich selbst entscheiden.

 

Quellen & Verweise

[1] https://www.handelsblatt.com/unternehmen/dienstleister/tourismus-in-thailand-bis-2020-noch-einmal-50-prozent-mehr-besucher/13914522-2.html?ticket=ST-1969182-mceaXjBfDZSpEgvwbVgl-ap2

[2] https://blog-vape.com/en/2018/06/03/thailand-is-continuing-its-war-against-vaping/

[3] https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/schweizer-sass-wegen-e-zigarette-im-thai-knast-jetzt-ist-er-wieder-zu-hause-131840325

[4] http://www.thaisabai.de/thailand-info/rauchen-in-thailand

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