Als Throat Hit bezeichnet man das Gefühl, das man beim Zug an einer (E-)Zigarette im Hals verspürt. Neben dem “Flash” ist der Throat Hit vor allem für Umsteiger, also Personen, die mit E-Zigaretten das Rauchen von Tabakwaren aufgeben wollen, relevant.

Auch viele Dampfer, die vorher nicht geraucht haben, empfinden den Throat Hit als enorm wichtig. Andere wiederum schwören auf ein eher sanftes Dampferlebnis ohne starken Throat Hit.

Das Schöne beim Dampfen: Der Throat Hit lässt sich regulieren.

Throat Hit regulieren: 5 Faktoren entscheidend

Um den Throat Hit beim Dampfen zu regulieren, sind vor allem die folgenden 5 Faktoren entscheidend:

1. PG/VG Verhältnis
2. Leistung
3. Nikotinstärke
4. Luftstrom
5. Aroma

PG/VG Verhältnis

Die Inhaltsstoffe der E-Liquids sind recht übersichtlich. Zwei der Stoffe wirken sich positiv auf den Throat Hit aus.

PG steht als Abkürzung für Propylenglycol – eine ölige Flüssigkeit, die als Trägerstoff in Liquids dient und maßgeblich am Throat Hit beteiligt ist.

Weil PG allerdings nur wenig Dampf erzeugt, wird in Liquids zusätzlich VG (vegetable glycerin) als Träger verwendet.

Das pflanzliche Glycerin erzeugt mehr Dampf, mindert jedoch den Throat Hit. Eine ausgewogene PG/VG-Mischung sorgt demnach für einen angenehmen Throat Hit bei gleichzeitig guter Dampfentwicklung.

Leistung

Lässt sich die Power der E-Zigarette über eine Wattleistungs- (VW) oder Temperature-Control (TC) regulieren, kann man die Intensität des Throat Hits auf diese Weise steuern.


Die einfache Rechnung lautet: mehr Temperatur = intensiverer Throat Hit.

Der Vorteil besteht darin, dass man ein Liquid mit weniger PG und weniger Nikotin wählen kann und dennoch den gleichen Effekt erzielt.

Wattleistung der E-Zigarette verstärkt den Throat Hit

Nikotinstärke

Verfügt die E-Zigarette über keine Einstellmöglichkeiten hinsichtlich der Leistung und Temperatur, kann man mit einer höheren Nikotinstärke einen intensiveren Throat Hit erzielen.

Tipp: Nikotin ist der einzige Stoff in Liquids, der tatsächlich nachgewiesen negative Auswirkungen auf die Gesundheit hat.

Wer nicht gerade vom Rauchen aufs Dampfen umgestiegen ist, sollte lieber zu anderen Möglichkeiten greifen, um den Throat Hit zu verstärken.

Luftstrom

Je weiter der Luftstrom geöffnet ist, desto geringer ist die Konzentration des inhalierten Dampfes.

Das Ergebnis ist ein sanfter Throat Hit. Ein engerer Luftstrom kann den Throat Hit hingegen intensivieren. Reguliert wird der Luftstrom über die Air-Flow-Control.

Meistens ist das ein Ring zum Drehen an der E-Zigarette.

Liquid-Aroma / -Geschmack

Nicht nur die Nikotinstärke, sondern auch das Aroma hat einen nachweisbaren Einfluss auf den Throat Hit. Am stärksten werden Menthol-Liquids empfunden.

Einen nicht ganz so starken Throat Hit produzieren Liquids mit Zitrusaromen. Besonders sanft wird der Throat Hit bei fruchtigen Liquid-Sorten empfunden.

Flash vs. Throat Hit: Gibt es einen Unterschied?   Während manche Dampfer unter “Flash” und “Throat Hit” das Gleiche verstehen, unterscheiden andere Konsumenten die beiden Begriffe bzw. deren Bedeutung deutlich voneinander.

Wir finden: Es gibt einen Unterschied! Der Flash ist die Wirkung, die ein Stoff (eine Droge) durch seine Wirkung im Gehirn und dem zentralen Nervensystem eines Konsumenten verursacht. Beim Dampfen kann dieser Flash lediglich durch Nikotin (ein Nervengift) erzielt werden.

Der Throat Hit ist hingegen ein rein körperlich wahrgenommenes Gefühl (z. B. Kratzen oder Druck in Hals und Lunge). Trotzdem sollte man sich nicht wundern, wenn sich beide Begriffe in Dampfer Communities etwas vermischen.

Fazit

Wer auf einen starken Throat Hit schwört, sollte also entweder ein Liquid mit hohem PG-Anteil wählen, die Leistung der E-Zigarette über die Watteinstellungen / die Temperature-Control erhöhen oder den Luftstrom verengen.

Wer mit Nikotin dampft, kann den Throat Hit (und den Flash) außerdem mit einer höheren Nikotinstärke intensivieren.

Als Alternative (oder Ergänzung) zum Nikotin empfehlen sich Menthol-Aromen für ein kräftiges Dampferlebnis. Die maximale Wirkung erzeugen Dampfer, wenn alle Maßnahmen miteinander kombiniert werden.

Bevorzugt man hingegen einen sanften oder gar keinen Throat Hit, ist einfach genau das Gegenteil anzuwenden – das heißt: mehr VG, weniger Leistung, offenerer Luftstrom, wenig oder kein Nikotin.

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